Nachfolgend veröffentlichen wir zwei Briefe.
Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Pastewka. Vielen Dank.


Brief der Kritischen Bürger CLZ an Herrn Bürgermeister Wolfgang Mönckemeyer vom 12.03.12

Betr.: Vorschläge zum Umbau der Straße Zellbach

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
als Anlage übersenden wir Ihnen 2 Varianten zum Umbau der Straße Zellbach.

Die Gruppe Kri Bü/Die Linke hat mit der Gesellschaft für Bauüberwachung und Planung in Wernigerode (GBP) 2 Varianten zum Umbau der Straße Zellbach zwischen Berliner Straße und Klepperberg vorbereitet.

Variante 1: Ersatz der Stützmauer durch eine Böschung und Verkehrsbau Dieser Vorschlag beinhaltet im einzelnen Abbruch der vorhandenen Stütz- Mauer ca. 80 cm von oben sowie Aufbau einer neuen Kappe, Anlage einer Böschung und der anschl. Begrünung Diese Variante hat eine Einbahn-Straßen-Regelung zur Folge. Siehe Anlage 1 mit Kostenannahme

Variante 2: Ersatz der Stützmauer durch eine Schwergewichtsmauer Dieser Vorschlag beinhaltet den kompletten Abriss der alten Mauer. Diese Variante braucht keine Verkehrsfluß-Änderung. Siehe Anlage 2 mit Kostenannahme.

Wir bitten, dass diese Vorschläge schnellst möglich in den entsprechenden Ausschüssen mit Bürgerbeteiligung behandelt werden. Die GBP hat sich bereit erklärt, entsprechende Erläuterungen zu machen.

Mit freundlichen Grüssen,
Eckhard Bruns


Brief der Interessensgemeinschaft Zellbach an die Ratsherren im Rat der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld vom 27.10.12

An die

Ratsdamen und Ratsherren im Rat der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, mit der Bitte um Kenntnisnahme.

Betr.: Zellbachsanierung und IEWK

Sehr geehrte Ratsdamen und Ratsherren,

bezugnehmend auf die Berichte in der Goslarschen Zeitung vom 24.10. und 25.10.2012 melden wir uns als direkt betroffene Anlieger zu Wort.

Die Mittelmauervariante wurde aus vielen Gründen zweimal in Rat abgelehnt, von der Verwaltung aber immer wieder penetrant als alternativlos in Erinnerung gebracht. Ein Umbau der Straße Zellbach in der Mittelmauervariante entspricht in keiner Weise den ursprünglichen Zielen des IEWK-Antrags. In diesem Punkt möchten wir Sie an unseren Brief vom 04.04.2012 erinnern. Die Mehrheit im Rat hat die Mittelmauervariante wiederholt abgelehnt und von den Kritischen Bürgern wurde zwischenzeitlich die Böschungsvariante als mögliche Alternative aufgezeigt und mit dem Entwurf von Herrn Engelke Gärtner anschaulich dargestellt. Die Kritischen Bürger fanden auch im Planungsbüro von Frau Dr. Ebert einen kompetenten Partner, der vorab und kostenlos die Entwürfe weiterbearbeitete. In diesem Bemühen wurden sie von Herrn Bürgermeister Mönkemeyer unterstützt. Von der Verwaltung wurde diese Initiative nicht unterstützt und mitgetragen. Nein, ganz im Gegenteil, es wurden nur Gründe dagegen gesucht und mit der Vorlage 2/111/2012 von Herrn Reinartz drei Tage nach der Umwelt- und Bauausschusssitzung vom 17.10.2012 aus der Schublade gezogen.

Wer etwas will, sucht Wege, so hat die Mehrheit im Rat gehandelt.

Wer etwas nicht will, sucht Gründe, so handelt unsere Verwaltung!

Der Mittelmauerumbau wäre ein häßliches Betonbauwerk und in vielen Punkten für alle Nutzer gefährlich. Insbesondere in der Engstelle zwischen Berliner Straße und Kreisel.

Der Umbau in der Böschungsvariante kann zur Entspannung dieser Straße und einem ansprechenden und freundlichem Stadtbild beitragen. Mit Eigenverantwortung und seiner fachlichen Erfahrung könnte der zuständige Fachdienst diese Maßnahme gemeinsam mit den Ratsmitgliedern zu einem guten Ergebnis führen und in den letzten Jahren verlorengegangenes Vertrauen zurückgewinnen.

Mit freundlichem Gruß,
Ewald Pastewka

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