Die Gesellschaftsgeschichte des Oberharzes ist eine bedrückende Geschichte umfassender Ausbeutung:

Vom Mittelalter bis in das 20 Jahrhundert wurden die Blei-, Zink- und Silbererze des Harzes abgebaut und zu Metallen verhüttet zu Gunsten von Städten am nördlichen Harzrand und zu Gunsten mehrerer Fürstenhäuser. Die Schwerstarbeit der Berg- und Hüttenleute wurde minimal entlohnt. Die Ortschaften im Harz blieben infolgedessen arm.

Von 1930 an wurden im Harz zahlreiche Talsperren und Speicherseen unter massivem Eingriff in die Landschaft gebaut zur Trinkwasserversorgung von Teilen Norddeutschlands und zum Hochwasserschutz von zahlreichen Flussniederungen. Es ist nicht bekannt, dass die Gemeinden im Oberharz von dieser Dienstleistung für die Allgemeinheit finanziellen Nutzen  haben oder gehabt hätten.

Jetzt steht eine neue Runde der Ausbeutung des Harzes auf der Tagesordnung Die Stichworte sind Windparks und Pumpspeicheranlagen. Die entsprechende Vorlage 1/33/2011 ist vom Rat der Samtgemeinde Oberharz am 0507.2011 zustimmend verabschiedet worden. Es wird wieder ausgehen wie immer: Der Landschaftsschutz ist verloren, der Tourismus verkümmert, die Gemeindekasse ist noch leerer als leer.
Aufruf an die Bürger von CLZ:
Bürger, wehren Sie sich gegen diesen neuen Ausbeutungs-Anschlag! Denken Sie an die Zukunft der Harzlandschaft! Die Resolution 1/33/2011 ist der anfang vom Ende! Lassen Sie die Zerstörung des Tourismus nicht zu!

Handeln Sie wie unsere Nachbarn: Der Thüringer Wald bleibt ohne Propeller (13.07.2011).

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