Das Misstrauen zwischen Mehrheitsfraktion und Verwaltungsspitze führt zu gegenseitiger Blockade-Politik. Wobei insbesondere die SPD – Allen voran Herr Ehrenberg – die Bürgermeisterin vor sich her und in die Defensive treibt. Das Arbeitsklima ist so natürlich nur bedingt als konstruktiv zu bezeichnen und die CDU macht munter mit.

Da werden für die Führungsebenen zuerst Beförderungen beschlossen, dann aber der Personalplan iFrage gestellt, sodass die Mitarbeiter dann doch wieder verunsichert, ja geradezu die Frage impliziert wird, wie man sie wieder los wird. Gerüchte über das Verhältnis der Mitarbeiter untereinander werden gestreut und Verleumdungen und fast schon Rufmord betrieben! 

Herr Ehrenberg hat sich schon bemüßigt gefühlt, Gerüchte, dass er intensiv am Stuhl der Bürgermeisterin sägt, dementieren zu müssen, obwohl ihn dazu niemand aufgefordert hatte (sic!), während die Bürgermeisterin sogar schon Referate über „Gewaltfreie Kommunikation“ abhält. Das alles spricht dafür, dass die Zeiten im Clausthaler Stadtrat nicht nur rau sind, sondern der Sturm erst noch kommt.

Es gibt aber einen Lichtblick: Ein Parteiübergreifender Arbeitskreis von wachen und kritischen Geistern hat sich zusammen getan, um die wichtigen und zum Teil auch dringiichen Themen zu beraten und Lösungsansätze zu diskutieren und danach in die Fraktionen zu tragen. Dieser „Spiegelthaler l(eis“ wird natürlich von den großen Fraktionen mit Argwohn betrachtet, lässt sich davon aber nicht beeindrucken, da er nicht Parteienpolitik betreibt, sondern sich auf die Sachthemen beschränkt und hierfür auch den Rat von Experten mit einbezieht. Wir hoffen auf diese Weise unsere Stadt lebenswert zu erhalten bzw. aufzuwerten auch wenn das mit dem engen Finanzkorsett und dem riesigen lnvestitionsstau (wie in so vielen niedersächsischen ud deutschen Gemeinden) natürlich eine große Aufgabe ist.

Die Opposition aus FDP, ehemaligen Grünen, kritischen Bürgern und Linken setzt auch weiterhin auf Kooperation und Kommunikation!


Kommentar von Eckhard Bruns:

Wenn ein SPD-Mitglied im Stadtverband Clausthal-Zellerfeld sich über den Bericht eines Ratsherren negativ auslässt, der aber sachlich die Wahrheit kund tut und nichts beschönigt, dann sollte eben dieses Mitglied zunächst vor der eigenen Tür (also bei seinen Genossen im Stadtrat) den Schmutz beseitigen. Schließlich kann man de facto nur öffentlich bemängeln – ohne sich strafbar zu machen, was nachweislich auch so ist oder zu erleben war.

Schlimm genug, dass damit ein Fortkommen in dieser Stadt wissentlich ausgebremst wird. Interessant aber ist, dass selbst langjährige und bis dato überzeugte SPD-Parteimitglieder, sich die Haare raufen über das, was unter Führung von Herrn Alexander Ehrenberg an negativen Dinge durch die vermeintliche Mehrheit eingefädelt wird. Das hat nichts aber auch gar nichts mehr mit gelebtem politischen Anstand zu tun. Und wer das erkennt und bemängelt, hat meine Hochachtung.

Eckhard Bruns

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