Das hält man doch im Kopf nicht aus! Wie Herr Rietschel der vielfarbigen
Zusammensetzung des Goslarer Rats nach der Wahl gute Seiten abzugewinnen
vermag. Er schreibt in seinem Kommentar: „Daß auch die kleinen Parteien
weiter im Rat vertreten sind, tut dieser Politik gut. Sie stellt für
mich die bestmögliche Repräsentanz von Bürgermeinungen im Rat
sicher.“(GZ, 10.3.14)

Dagegen: Als im Clausthal-Zellerfeld nach der letzten Wahl erstmals die
Kritischen Bürger und die Grünen wieder, nebst einem Linken, eingezogen
waren – also 6 Gruppierungen insgesamt, in Goslar sind es sogar 7,da lästerte Böhl vom ersten Tag an, bevor der Rat auch nur angefangen hatte zu arbeiten, uber den „bunten“ Rat. Vielleicht setzen sich die beiden Redakteure Rietschel und Böhl mal zusammen und tauschen sich intern aus, ehe sie ihre unmaßgeblichen Meinungen als der Weisheit letzten Schluss präsentieren. Nur einer der beiden kann Recht haben.

Wie gut man mit Bildern lügen kann, zeigt die Tortengrafik von der
ersten Seite. Weil sie schräg belichtet ist, erscheint die SPD als die
beherrchende Größe, dabei hat sie nicht mehr Sitze als die CDU und sogar
weniger Stimmen als diese.

Was die Wahlbeteiligung angeht (38.6. %), so sollten die Parteien sich
endlich darauf einlassen, eine Wahl zu annullieren, die weniger als 50%
Bürger an die Urne gelockt hat. Adalbert Mützenich

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