Nachfolgender Leserbrief an die Goslarsche wurde uns mit der Genehmigung von Klaus Elsner zur Veröffentlichung zugesandt, ungewiss, ob dieser von genannter Zeitung noch veröffentlich wird.
Leserbrief 4.11.12 (Bezug die Ausgaben vom31.10 und 3.11.12)
Nichts ist deprimierender als wenn mißgeleitete Bürger aufeinander einschlagen.
Und es ist die Zeitung selbst, die die Menschen mißleitet. 1) informiert sie nicht sauber und 2) schürt sie selbst die Emotionen. Das ist es, was, um Böhls Wort richtigzustellen, zum „Verzweifeln“ ist. Die GZ macht Stimmung, als ob sie materiell interessiert sei. Unaufhörlich puscht sie die Mittelmauervariante. Wie häufig soll eigentlich noch darüber abgestimmt werden? Müßte nicht mindestens ein Jahr vergehen, bis das erlaubt ist? Sollen wir der GZ die Geschicke der Stadt übergeben, damit es Ruhe gibt? Trägt sie die Verantwortung für ihr Tun? Nichtsdergleichen –und wenn man ihr folgt, wird sie den Rat auch noch auslachen.
Warum eröffnet die GZ nicht, wie es sonst auf Seite 4 üblich ist, ein Pro und Contra in der Stadt, damit man ausführliche Richtigstellungen machen kann statt auf 45 –Zeilen -Leserbriefe angewiesen zu sein? Damit man z. B. das, was die GZ aus den Presseerklärungen willkürlich unterschlägt, zur soliden Information bringen kann.
Damit z.B die Eigenmächtigkeiten der Verwaltung klar benannt werden statt unterdrückt.
Oh, Urteil, du entffohst zum blöden Vieh. Der Mensch ward unvernünftig (Shakespeare).
Klaus Elsner