Nachfolgender Text von Hörst Mögelin, Mitglied des Rates der Bergstadt Cl-Z, wurde am 14.08. der GZ  als Leserbrief übersandt. Aufgrund einer fehlenden Veröffentlichung möchten wir Ihnen diesen Text nicht vorenthalten.

Im Geiste eines Willy Brandt möchte der Bergstadtbürgermeister Wolfgang
Mönkemeyer „mehr Demokratie wagen“. Diese
Gedanken stammen noch aus dem Jahre 1969!

Dass derartig modernes Gedankengut in der Oberharzer SPD-Domäne noch
nicht angekommen ist, zeigt sich nicht zuletzt auch darin, dass Anträge,
die Geschäftsordnung zu erneuern von Verwaltung und SPD-Fraktion immer
wieder in Ausschüsse verwiesen und dann nicht auf die Tagesordnungen
gesetzt, also auf die lange Bank geschoben werden. Sondern eben auch in
der immer wieder unlauteren Kritik seitens der Oberharzer GZ-Redaktion
namentlich vertreten durch Herrn Böhl, welche die mündigen Bürger der
Stadt kurzerhand zu Piraten und Anarchisten und gleichzeitig die anderen
Ratsfraktionen zu willenlosen denkunfähigen Marionetten eben dieser
Piraten degradiert.
Wirklich ein sehr interessantes Demokratieverständnis eines unabhängigen
und überparteilichen Tageblattes und einer Partei, die sich der
Sozial-Demokratie verpflichtet fühlen sollte.

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