Repräsentativ sollte der Marktkirchenplatz werden, der Repräsentation dienen. Dies Ziel ist zwar selbst schon ein nur äußerliches, also nicht so hoch anzusiedeln. Aber wenn man nun selbst dafür nicht den Sinn hat, de richtigen Sinn für schönen Schein, dann ergibt sich das, was jetzt zu besichtigen ist. „Glück Auf“ hat Stühle und Tische und Schirme herausgestellt und so thront man die Treppen hinauf oberhalb der Busspur, die bis jetzt eine ganz ordinäre PKW-Parkzeile ist.
Und was ist, wenn kein gutes Wetter ist oder der Abend die lieben Gäste vertreibt? Die Stühle werden zusammengestellt und übereinander gestapelt und zusammengekettet. Ein schöner Anblick! So bleiben sie stehen bis zur nächsten Gelegenheit, und der Platz, der repräsentative, wird zum Abstellplatz. Niemand scheint es zu merken oder etwas dabei zu finden: Man weiß nicht, was man tut, was man will, und spottet so seiner selbst mit dem hohen Tönen von Repräsentation. Abstellplatz! Auch der heilige Geist der Kirche „Zum heiligen Geist“ ist machtlos. Schuster, bleib bei deinem Leisten, du übernimmst dich sonst.