Als ich in diesen Tagen einen Auszug von einer Unterhaltung zwischen Goethe und seinem Winsener Sekretär Eckermann las, musste ich unverzüglich lächeln.
Es hat sich wohl über Jahrhunderte nicht geändert. Ich zitiere:

„Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

Da sage mal einer Goethes Tun und lassen sei heute nicht mehr aktuell.
Bitte, vergleichen Sie mal das Gezerre um die Sanierung des Zellbaches und das neuerliche Theater, welches die SPD um einen völlig unnützen, über fahrbaren Pflasterkreisel an der Einmündung Burgstätter Str. / Erzstr. veranstaltet.
Verantwortungsbewusste Räte, die das wenige Geld, was der Stadt gehört, nicht zu solchen – auch von der Polizei als nicht notwendig eingestuften – Aktivitäten nicht frei geben wollen, haben es nicht leicht.

Ich empfehle daher allen Akteuren nicht „Schlag nach bei Shakespeare“ sondern lassen Sie sich einfach Ihren Goethe „auf der Zunge zergehen“

Mehr Zeitnähe bietet Ihnen niemand.

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