Es hat ein Geschmäckle, …

… wenn sich in der SPD-Fraktion jemand für eine Position als Vertreter der Stadt im Nationalpark-Beirat aufstellen lässt und gleichzeitig ein nahes Verwandtschafts- verhältnis zum Fraktionsvorsitzenden besteht.

… wenn …

eben dieser nichts gegen solche Bewerbungen tut.

… wenn echte Fachleute in der Fraktion, die als Revierförster aktiv waren, nicht von der Fraktion für eine solche Position vorgeschlagen werden.

… wenn man so lange wählen muss, bis der Verwandte vom Fraktionsvorsitzenden die Stimmenmehrheit erringt.

… wenn sich im Stadtrat unterschiedliche politische Gruppierungen, die sich in Altenau in der Vergangenheit nicht lieb hatten, plötzlich und in Gänze so gut verstehen, dass die Umstehenden (mit politischem Verstand) die Erinnerungen an den Begriff „Connection“ im schlechtesten Sinne beschleicht.

… wenn man bei vielen SPD-Anträgen im Rat, das Gefühl nicht los wird, es geht nur um die Abwicklung von Geltungsbedürfnissen.

Es tut gut zu wissen,…..

… dass es wenigstens in den USA per Gesetz verboten ist,
nahe Verwandte in Ämter zu hieven und zu protegieren.
Vielleicht haben wir auch mal eine Chance, ganz ohne Gesetz und nur aus ethischen/ moralischen Gründen von solchem Gehabe abzulassen.
Aber dazu braucht es zumindest in diesem Stadtrat an einigen Stellen andere Köpfe.

Dieser Artikel ist ein Import aus der alten Webseite und kann Importfehler enthalten.