Liebe Kritischen Bürger
nun ist es soweit: das berharrliche Festhalten an dem derzeitigen
Geschäftsfüher der Stadtwerke zeigt Wirkung und wir alle spüren die
Auswirkungen, die ich mit einem Leserbrief in der GZ bereits
vor Wochen prognostizierte. Und wir sind, dank des schlichten bis
ignoraten Nicht-Tun des Aufsichtsrates der Stadtwerke nun da, wo wir
alle diesen Satz verstehen, der da lautet:“Der Carsten macht das schon“.
Ab sofort kochen wir unser Trinkwasser ab oder kaufen gutes Wasser für
gutes Geld im Geschäft. Ich finde, wir sollten alle die Belege sammeln,
damit wir diese dann bei den Stadtwerken bei der nächsten Wasserrechnung
mal mit zur Diskussion benennen können. Wir hatten gutes Wasser; wir
haben im wesentlichen willige Mitarbeiter vor Ort aber eine
Führungsperson, die weder technisch noch menschlich ihre Arbeit
beherrscht. Dass dann auch fähige Mitarbeiter hinausgeworfen wurden,
deren Fachwissen nicht ersetzt werden konnte, das notwendige Massnahmen
nicht durchgeführt wurden, weil der Geschäftführer sie weder klar
erkannt, noch beherrschte oder teilweise kurios in den Sand setzte,
trägt bei genauer Betrachtung zu unser aller jetzigem Dilemma bei. Dabei
geht es nicht nur um die steigenden Kosten pro Haushalt, sondern um
unser aller Gesundheit.
Was ich aber wirklich nicht verstehe, ist die Haltung der Fraktionen von
SPD, CDU und FDP im Rat bzw deren Vertretern im Aufsichtsrat der
Stadtwerke. Es darf doch nicht so sein, dass man von der übernommenen
Aufgabe so wenig weiß, dass es besser gewesen wäre, man hätte diese
Position/Funktion abgelehnt.
Was mir gut tut, ist lediglich, dass dieser Aufsichtsrat, der trotz
entsprechender Hinweise auf Versäumnisse seit 2005 nicht bereit war, den
Geschäftsführer zu beurlauben und zu handeln, nun mit empfindlichen
Kosten rechnen kann, die auf jedes einzelne Aufsichtsratmitglied
zukommen. Hiervon ausgenommen sind lediglich die Personen B. Schweigel
und E. Bruns, die gegen die Auffassung der Mehrheit waren: „Der Carsten
macht das schon“